"Lola Montez - die falsche Spanierin"

Komödie von Bernhard Setzwein
Regie: Christian Höllerer

Elisabeth Gilbert, besser bekannt als Maria de los Dolores Porrys y Montez - kurz "Lola Montez" -, und der Vilsecker Stadttürmersohn Elias Peißner sind in die Geschichte eingegangen. Innerhalb weniger Monate gelang es der 25-jährigen Femme fatale die Grundfeste der bayerischen Monarchie zu erschüttern. Ihre skandalösen Auftritte als spanische Tänzerin, ihre Liaison mit König Ludwig I. und dem Studenten Elias Peißner, ihre Flucht aus München und nicht zuletzt Lola´s mutmaßlicher Aufenthalt in Vilseck bieten genug Stoff für einen großen Theaterabend. Das Stück ist eine Verfolgungsgeschichte und Verwechslungskomödie, unterhaltsam und dennoch mit hohem Anspruch. Es handelt von großer Landesgeschichte, gepaart mit amourösen Einlagen und Elementen des Volkstheaters, dessen Thematik von überregionaler Bedeutung ist.

Drei kultur- und theatererfahrene Männer sorgen für die Umsetzung des Stücks. Der mehrfach ausgezeichnete Autor Bernhard Setzwein brachte das Stück zu Papier. Regie führt der Regisseur, Schauspieler und Mitbegründer der Burgfestspiele Leuchtenberg Christian Höllerer, der derzeit das Oberpfalztheater leitet. Der Kulturmacher Stefan Voit unterstützt Pressearbeit und Marketingstrategien.

Das Thema Lola Montez und Elias Peißner als Theaterstück ist ein Alleinstellungsmerkmal für Vilseck mit enormen Werbepotenzial, das über die Grenzen der Oberpfalz und Bayerns hinaus interessant ist. Die Türmerstadt Vilseck beherbergt das "Erste Deutsche Türmermuseum" mit dem Stammbaum der Stadttürmerfamilie Peißner und einem Kleid aus der Spätbiedermeiderzeit, das Lola Montez zugeschrieben wird. Direkt am Veranstaltungsort des Theaters, im Turm der Burg Dagestein, hielten die Türmer Ausschau. Die Burganlage mit ihren historischen Fassaden, dem weitläufigen Innenhof und dem imposanten Bergfried bietet eine bislang ungenutzte spektakuläre Kulisse für das Burgfestspiel.